AMLS-Anwenderkurs

Advanced Medical Life Support

Der AMLS-Provider-Kurs erstreckt sich über zwei Tage. Neben der intensiven Vermittlung von theoretischen Inhalten sind diverse praktische Stationen mit dem Training der systematischen Vorgehensweise in Falldarstellungen fester und wichtiger Bestandteil der Ausbildung.

Themenschwerpunkte des Kurses sind das Leitsymptom Dyspnoe, das Leitsymptom Thoraxschmerz, das Leitsymptom abdomineller Schmerz, das Leitsymptom des neurologischen Defizites und das Leitsymptom des Schocks. Weitere Bestandteile des Kurses sind beispielsweise endokrine Störungen und Intoxikationen.

Zur gezielten und intensiven Vorbereitung auf den Kurs erhält jeder Teilnehmer vier Wochen vor Kursbeginn das offizielle deutsche Lehrbuch sowie einen Eingangstest zum Selbststudium.

Systematisch. Strukturiert. Sicher.

Im eigentlichen Kurs findet dann in einen Verhältnis von einem Instruktor pro fünf Teilnehmer neben Vorträgen ein sehr intensives Kleingruppentraining mit Stationstraining statt. Am Ende des Kurses findet eine schriftliche und praktische Erfolgskontrolle statt.

Für die Kurse werden jeweils bei der zuständigen Ärztekammern Akkreditierungen beantragt.

In der Kursgebühr von 695€ (DBRD-Mitglieder 100€ Rabatt) sind neben den Kosten für das offizielle Lehrbuch und die abschließende Zertifizierung alle Seminargetränke, Mittagessen und ein gemeinsames Kursessen enthalten.
Werden die erforderlichen Leistungen erbracht, erhalten die Teilnehmer ein international anerkanntes, vier Jahre gültiges Zertifikat. Der Kurs ist als ärztliche Fortbildung mit bis zu 24 CME-Punkten bei den zuständigen Ärztekammern akkreditiert.


Themenschwerpunkte

Leitsymptom Dyspnoe

Die Dyspnoe gehört zu den häufigsten Leitsymptomen in der Notfallmedizin. Dennoch stellt sie immer wieder eine große Herausforderung dar, denn viele Ursachen können dieses Leitsymptom begründen. Entstand die Dyspnoe durch Erkrankungen der Lunge, des Herzens oder ist sie sogar metabolisch begründet? Um hier Fixierungsfehler zu vermeiden und alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, ist die AMLS-Vorgehensweise besonders hilfreich: vom Leitsymptom über mögliche Diagnosen zu den wahrscheinlichsten Ursachen.

Leitsymptom Thoraxschmerz

Bis zum Beweis des Gegenteils gilt der Thoraxschmerz als lebensbedrohliches Leitsymptom. Schnelles, strukturiertes Handeln im Team ist notwendig, damit insbesondere die gefährlichen Ursachen, die sogenannten „Big Five“, rasch ausgeschlossen oder diagnostiziert und entsprechend behandelt werden. Im AMLS-Kurs lernen wir in Theorie und Praxis, das Leitsymptom Thoraxschmerzen eng, zielgerichtet und mit interdisziplinärem Blick abzuarbeiten.

Leitsymptom Abdomineller Schmerz

Vom Aortensyndrom über die Pankreatitis, von der Gallenkolik zum Ulcus ventriculi, von der stilgedrehten Ovarialcyste bis zur Nierenkolik, und vieles mehr! Schmerzen im Abdomen, der sogenannten „Black Box“, sind jeden Tag eine große Herausforderung. Allein die Vielzahl an möglichen Diagnosen stellt eine große Herausforderung dar und die richtige Therapieentscheidung macht das Notfallgeschehen nicht einfacher. Aus diesem Grunde hat das Leitsymptom der abdominalen Schmerzen einen festen Platz in unserem AMLS-Kurs. Unter Berücksichtigung der wesentlichen Diagnosen lernen die Teilnehmenden, durch die richtigen Fragen und eine gute körperliche Untersuchung die wahrscheinlichsten Ursachen für den Bauchschmerz einzugrenzen und anzubehandeln.

Leitsymptom des Neurologischen Defizites

Handelt es sich um einen akuten Schlaganfall oder steckt doch noch etwas Anderes dahinter? Das akute neurologische Defizit kann so einige Ursachen haben. Wesentliche Herausforderung ist es hierbei, schnell zu handeln und durch strukturiertes Abarbeiten mit der AMLS-Vorgehensweise die wesentlichen Ursachen zusammenzufassen und die richtigen nächsten Schritte einzuleiten. Ob präklinische Herausforderung des richtigen Transportziels oder innerklinische Herausforderung der erweiterten Diagnostik: AMLS adressiert durch die Vermittlung strukturierten Handelns ein stringentes Management in der Behandlung neurologischer Defizite.

Leitsymptom des Schocks

Der Schock ist eine besondere Herausforderung:

  • lebensbedrohlich,

  • durch unterschiedliche Pathophysiologien verursacht,

  • zeitkritisch.

Welche Ursachen sind wahrscheinlich? Welche leitliniengerechte Therapie ist je nach Diagnose angezeigt? Wie eskaliere ich von der symptomatischen Behandlung zu einem kausalen Management? Sowohl in Theorie als auch in Praxis gehen wir mit den Teilnehmenden besonders auf das Schockgeschehen ein.


Die Kursgebühr beträgt 695,- €.

Als großer Anbieter internationaler Kurssysteme wie AMLS, EPC, GEMS, PHTLS, TECC, TCCC und weiteren Kursen haben wir große Erfahrung in der Durchführung zertifizierter Kurse.

Die ACLS-Kurse sind für das ärztliche Fortbildungszertifikat bei den Ärztekammern anerkannt.

Wir haben das Angebot passend zu Ihren Bedarf als

• offener Kurs
• Inhouse-Schulung

Gerne informieren wir Sie!


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